Wege aus der Coabhängigkeit

Das Zusammenleben mit chronisch/psychisch kranken oder suchtkranken Menschen ist für viele Angehörig eine große Herausforderung. Sie leiden häufig unter den Auswirkungen der Erkrankungen, die Kommunikation gestaltet sich oft schwierig. Angehörige machen sich große Sorgen und wollen helfen. Sie machen die Erfahrung, dass ihre Hilfsangebote nicht zu den erwünschten Genesungsschritten führen. Das frustriert sehr und führt meist zu noch größeren Anstrengungen den Betroffenen zu helfen. Auf Dauer ist das sehr erschöpfend und hat nicht selten gesundheitliche Folgen für die Angehörigen. Darüber hinaus tragen viele gut gemeinte Hilfeleistungen ungewollt eher zur Stabilisierung der Erkrankung bei. Alle diese Phänomene weisen auf coabhängiges Verhalten hin

Unsere Themenabende „Wege aus der Coabhägigkeit“ klären über typische Merkmale und Verhaltensmuster der Coabhängigkeit auf.

Der Workshop „Coabhängigkeit“ ermöglicht einen tieferen Einstieg in die Erkennung von coabhängigen Verhaltensweisen und gibt Anregungen zur Entwicklung alternativer und gesunder Verhaltensstrategien. Er eignet sich als Ergänzung zu den beiden Themenabenden. Ihre persönlichen Anliegen und Fragen stehen hier besonders im Vordergrund. Typische coabhängige Verhaltensweisen werden fokussiert. Das erleichtert die Erkennung eigener coabhängiger Muster und gibt Impulse zur Veränderung.

Themenabende „Wege aus der Coabhägigkeit“
Neue Themenabende im März 2020

Veranstaltungsort: Forum am Park, Clubraum 1 2. OG, Poststraße 11, Heidelberg